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Zürich ist cool, aber die Arktis ist cooler! Bitte schickt mich mit eurem Vote in die Kälte!
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Männer gesucht für gewagte Reise.
Wenig Lohn. Bittere Kälte.
Lange Monate in kompletter Dunkelheit.
Konstante Gefahr. Sichere Rückkehr ungewiss.
Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.
(Stellenausschreibung von Sir Ernest Shakleton, 1914)

Als Frau hätte ich mich für dieses lebensgefährliche Abenteuer vor 100 Jahren sowieso nicht bewerben können und ich weiss auch nicht, ob ich verrückt genug gewesen wäre. Aber heute bin ich mir ganz sicher: Ich will den wortwörtlich «coolsten Ferienjob der Welt» gewinnen! Dazu brauche ich deine Hilfe! Stimme gleich jetzt für mich ab und wenn du weiterliest weisst du auch, warum ich genau die Richtige für diesen Job bin!

Mit gerade einmal 17 Jahren habe ich das bisher verrückteste Abenteuer meines Lebens erlebt. Ich bin mit dem Chilenischen Forschungsschiff «Aquiles» in die Antarktis gereist und habe einen 40-minütigen Dokumentarfilm über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pinguine gedreht. Doch bevor ich meinen ersten Fuss auf die Antarktis setzen konnte, musste ich einen langen und steinigen Weg gehen.

In diesem Abschnitt zeig ich dir, wo mein Herz schlägt!

Begonnen hat alles eines Abends beim Surfen im Internet. Angestossen durch einen Artikel über die Pinguine und deren Bedrohung durch den Klimawandel, habe ich beschlossen, dies zum Thema meiner Maturaarbeit zu machen. Dass es ein Dokumentarfilm werden sollte war für mich schnell klar, denn seit meinem 12. Lebensjahr ist Filmen meine grösste Leidenschaft. Bereits als kleines Mädchen habe ich mit meinen selbstgedrehten Videos an Wettbewerben teilgenommen und mit 16 Jahren gehörte ich zu den glücklichen Gewinnern des H2O Videocontests.

Die Erlebnisse und Eindrücke in der Antarktis waren unvergesslich schön! Leider habe ich aber nicht nur die schönen Seiten der Antarktis gesehen. Am meisten schockiert hat mich das Gespräch mit einem Mitarbeiter der polnischen Forschungsstation Arctowski, der mir erzählte, dass die Population der nahegelegenen Pinguinkolonie in den letzten 10 Jahren um 90% abgenommen hat! Von den ehemals 30'000 Brutpaaren leben heute nur noch 3'000 dort. Dr. José Retamales, der Direktor des Chilenischen Antarktisforschung-Institutes INACH, hat mir ausserdem gesagt, dass sich Teile der Antarktischen Halbinsel in den letzten 60 Jahren um 2.5°C erwärmt haben. Diese und viele weitere spannende Interviews seht ihr in Kürze in meinem Dokumentarfilm auf meiner Homepage www.janinewetter.ch.

Ich habe über 2 Jahre lang in jeder freien Minute an meiner Maturaarbeit gearbeitet und dafür die Bestnote erhalten. In den darauffolgenden Jahren habe ich Vorträge an verschiedenen Schulen, bei Sponsoren, Vereinen und an grösseren Events gehalten, wo ich über meine Erlebnisse und den Klimawandel in der Antarktis berichten durfte.

Nach meiner erfahrungsreichen Expedition in die Antarktis interessierte mich immer mehr, welche Folgen der Klimawandel in den nördlichen Polarregionen verursacht. Deshalb bin ich im Sommer 2016 alleine nach Ostgrönland gereist, wo ich mit einer Inuitfamilie in einer kleinen Siedlung zusammengelebt habe. Sie erzählten mir, dass sie die Folgen des Klimawandels bereits heute spüren. Weil der Fjord vor der Siedlung im Winter nur noch teilweise gefriert, müssen sie ihre Schlittenhunde mühsam mit den Booten zu den Jagdgebieten fahren. Zudem können sie im Norden kaum mehr jagen, weil das Eis früher schmilzt und sie mit ihren Booten nicht zwischen den vielen Eisbergen hindurchkommen.
Während meiner Reise habe ich einmalige Einblicke in ihr Leben erhalten. So durfte ich die Familie beispielsweise auf die Robbenjagd begleiten und lernen, wie die Inuit in dieser lebensfeindlichen Umgebung überleben können mit dem was ihnen die Natur bietet.

Der Klimawandel wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zu meinem Lebensinhalt und ich habe mich deshalb entschlossen, dass ich mich auch beruflich diesem Thema widmen will. Darum habe ich im Sommer 2016 das Studium Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich begonnen.

Die Shakleton Expedition ist längst Geschichte, aber heute will ich mich für einen der begehrten Plätze auf der Swiss Arctic Expedition bewerben. Ich will die Idee dieses Projektes weitertragen und gemeinsam mit anderen jungen motivierten Menschen zusammen den Klimawandel zum Thema machen. Aber dafür brauche ich eure Hilfe! Bitte stimmt am besten jetzt gleich für mich ab und helft mir, einen Platz auf der Swiss Arctic Expedition 2018 zu gewinnen!

Bitte schickt mich als eure Reporterin für das Swiss Arctic Project in die Arktis!
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Während meinen Dreharbeiten in der Antarktis entstanden manchmal unerwartet schöne Begegnungen. Dieser Moment hat mich besonders berührt, denn ich hätte nie gedacht, dass ein wildes Tier so neugierig ist und so nahe zu mir herankommt. Nur wenige Sekunden nachdem diese Aufnahme entstand, knabberte der Pinguin an meiner Hose.
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Die Robbenjagd ist für die Inuit überlebenswichtig. Robben dienen ihnen nicht nur als Nahrungsmittel, aus ihrer Haut stellen sie auch Schuhe und andere Gegenstände her.
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Mit meiner Border-Collie Hündin Zazou trainiere ich in meiner Freizeit liebend gerne im Agility Team.