380 Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben sich um den „coolsten Ferienjob der Welt“ beworben, einer Klima-Expedition in der Arktis. Aus 150‘000 Online-Stimmen sind 12 Finalisten hervorgegangen. Am 10. März wählt die Jury davon vier Expeditionsteilnehmerinnen oder Teilnehmer bei einem Casting an der Eidg. Forschungsanstalt WSL aus.

Bonaduz, 1. März 2018: Das Rennen um den „coolsten Ferienjob der Welt“ ist vorbei. Seit gestern ist das Voting abgeschlossen. Für das SWISS ARCTIC PROJECT 2018 haben wir vier Jugendliche für die Teilnahme an einer Klima-Expedition in der Arktis gesucht. Gemeinsam sollen sie in den Sommerferien Fakten zum Klimawandel erarbeiten und diese in einem Bericht zusammen fassen. 380 Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben sich auf unserer Bewerbungs-Plattform eingetragen und sich der Wahl gestellt. Während zehn Tagen konnte für Sie abgestimmt werden. Bei 2.1 Millionen Seitenaufrufen haben 70‘000 registrierte Besucherr über 150’000 Stimmen abgegeben. Die Teilnehmer auf den vordersten Rängen haben jeweils über 3000 Stimmen erhalten. In den nächsten zwei Tagen wird unser IT-Team die Stimmen der Sieger prüfen und danach die endgültige Rangliste zusammenstellen.

Die zehn Bewerber mit den meisten Stimmen erhalten eine Einladung für das Casting am 10. März an der Eidg. Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf bei Zürich. Dort werden sie sich persönlich einer Jury vorstellen. Neben den Top Ten aus dem Voting kommen noch zwei Jugendliche zur Auswahl, die es zwar nicht mit den Stimmen auf die vordersten Plätze geschafft haben, aber auf Grund ihrer Bewerbung geeignet erscheinen. Aus diesen zwölf Finalisten wird die Jury das vierköpfige Expeditionsteam zusammen stellen.

Während den vergangenen 10 Tagen haben die 380 Bewerber mit ihren Freunden extrem viel Einsatz und Kreativität gezeigt. Gemeinsam haben sie Videos zu ihrer Bewerbung und zum Klimawandel produziert und ins Internet gestellt, Strassenaktionen organisiert, Lieder komponiert und vieles mehr. Ganze Klassen haben sich zusammen geschlossen, um für ihren Vertreter zu werben. Damit haben sie Hunderttausende mit dem Thema konfrontiert und für die Probleme des Klimawandels sensibilisiert. Damit hat das Projekt ein wichtiges Ziel erreicht: Das Thema Klimawandel ist auf spielerische Art bei den Jugendlichen angekommen

In einem bemerkenswerten Beitrag hat die Studentin Patrizia W. auf Facebook folgendes geschrieben:
„Das Projekt ist zwar auf eine Art schon ein «popularity-contest», bzw. ein Wettbewerb möglichst virale Posts gestalten zu können, doch das Swiss Arctic Project ist noch viel mehr als das! Ich denke es wurden schon jetzt so unglaublich viele Menschen über den Klimawandel aufgeklärt und, wie ich, angeregt sich mehr Gedanken dazu zu machen, was mich extrem freut.“ … „Es ist nicht wichtig, dass genau ich aus der Arktis berichte, sondern, dass dies überhaupt jemand macht und ich freue mich schon darauf die Posts und Berichte der Gewinner zu lesen und mehr über den Klimawandel zu lernen“. Den ganzen Text von Patrizia W. findet sich im Blog auf unserer Webseite https://swissarcticproject.org/blog/

Freundliche Grüsse

Charles Michel, Swiss Arctic Project 2018

Kontakt Swiss Arctic Project: Charles Michel, info@swissarcticproject.org, 079 828 81 28
https://swissarcticproject.org/presse/
Swiss Arctic Project swissarcticproject.org
Am 16. Juli 2018 startet das Schweizer Expeditionsschiff MV SAN GOTTARDO von Norwegen aus in die Arktis. Mit an Bord sind Jugendliche und junger Erwachsene, die sich in einem Wettbewerb dafür qualifiziert haben. Gemeinsam erarbeiten sie den „Students Climate Report 2018“.

Kontakt WSL: Gottardo Pestalozzi, gottardo.pestalozzi@wsl.ch, 044 739 22 40
https://www.wsl-junior.ch/de/news/
Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL
„Forschung für Mensch und Umwelt“: Die WSL überwacht und erforscht Wald, Landschaft, Biodiversität, Naturgefahren sowie Schnee und Eis. Sie ist ein Forschungsinstitut des Bundes und gehört zum ETH-Bereich. Das WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF ist seit 1989 Teil der WSL.

Share This