„Es gibt drei Kriterien, wie Du in der Arktis einen Touristen von einem Einheimischen unterscheiden kannst! Der Einheimische trägt immer eine G1000-Hose von Fjällräven, die niemals sauber ist. Der Tourist eine frisch gewaschene Jeans und darunter seine Thermo-Unterwäsche. Über dem modischen Daunenparka trägt er seine Spiegelreflexkamera um den Hals, während beim Einheimischen über seinem dicken Svalbard-Strickpullover das Bärenschutz-Gewehr hängt.“ Auf diese Belehrung folgte die provokante Frage von meinem Guide: „Charles, willst Du wirklich schon von weitem als Tourist abgestempelt werden?“

Er hatte mich erwischt und ich schaute etwas beschämt auf meine Kamera, die über meinem Bauch baumelte. Da stand ich nun als Bilderbuchtourist mit sauberen Hosen und sauberen Schuhen auf der verstaubten Landstrasse vor Longyearbyen in der Arktis, einer der nördlichsten Orte der Welt. Das war im vergangenen Sommer, als wir diese Expedition vorbereitet haben.

Dass die Bekleidung in der Arktis im extremsten Fall über Leben und Tod entscheidet, ist offensichtlich. Im Arktis-Alltag sind jedoch noch ganz andere Kriterien wichtig, die für die Zusammensetzung vom Outfit massgeblich sind. Der arktische Sommer ist nicht so kalt, wie viele glauben. Die Temperaturen sind selten unter dem Gefrierpunkt. Meistens bewegen sie sich zwischen -5 bis etwa +10 Grad. Es ist der Wind, der zu schaffen macht. Diesen Bedingungen müssen die Kleider gerecht werden.

Wir sind stolz, dass wir für die Ausrüstung den Schweizer Importeur des schwedischen Herstellers Fjällräven, die Firma Bus Sport AG / Buchs SG, als Partner gewinnen konnten. Sie stellen jedem Teilnehmer eine sorgfältig zusammen gestellte Ausrüstung zur Verfügung. Dazu gehören natürlich auch die besagten G1000-Hosen von Fjällräven und vieles mehr.

Bei der Wahl unserer Projektpartner ist es uns wichtig, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht leere Marketingversprechen bleiben. Fjällräven lebt diese Werte.

 

Das Dokument

Statement von Fjällräven:

Seit der Gründung von Fjällräven vor über 50 Jahren haben wir immer an unserem Leitgedanken festgehalten: die Entwicklung von Outdoor-Ausrüstung, die Natur hautnah erlebbar macht.

Auf diese Weise steht Fjällräven seit 1960 für innovative, funktionale Produkte, die Generationen von Outdoor-Fans weltweit schätzen und die im Lauf der Jahre viele prestigevoller Auszeichnungen erhalten haben.

Inzwischen werden die Produkte von Fjällräven in über 20 Ländern verkauft. Einige Produkte wie etwa die Grönland-Jacke, die Hose Vidda, der Rucksack Kånken und die Daunenjacke Expedition haben sich im Lauf der Zeit zu regelrechten Klassikern entwickelt. Wir arbeiten ständig an der Entwicklung von Materialien, Lösungen und Konstruktionen für neue Favoriten – Kleidung, Zelte, Schlafsäcke, Rucksäcke und andere Outdoor-Ausrüstung –, die über viele Jahre nützliche, heiß geliebte und unverwüstliche Begleiter auf unzähligen Outdoor-Abenteuern sind.

Wir lieben die Natur
Wahre Outdoor-Freunde sind bemüht, keine Spuren in der Natur zu hinterlassen. Genauso wie wir unseren Lagerplatz so verlassen, dass auch andere nach uns die Schönheit unberührter Natur genießen können, sind wir als Unternehmen bemüht, die negativen Umweltauswirkungen unseres Handelns so gering wie möglich zu halten.

Schon vor vielen Jahren hat sich Fjällräven dem aktiven Schutz von Mensch, Tier und Natur verschrieben. Als Outdoor-Unternehmen mit zahlreichen Naturfreunden unter unseren Mitarbeitern ist dies für uns nur natürlich.

Wir sind stolz darauf, unseren Kunden zeitlose, langlebige und funktionelle Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung anbieten zu können. Es ist unsere Überzeugung, dass langlebige Produkte besser für die Umwelt sind als Trendartikel, die nur eine Saison halten. Natürlich sind wir auch darauf bedacht, dass unsere Produkte von Anfang an richtig hergestellt werden. Daher bemühen wir uns stets, unsere Prozesse zu optimieren, geeignete Rohstoffe auszuwählen und den Verbrauch von Wasser, Energie und Chemikalien zu verringern.

Seit vielen Jahren fördern wir Naturschutzprojekte. Ganz besonders hat es uns der skandinavische Polarfuchs angetan, eine Tierart, die aufgrund mehrerer verhängnisvoller Umstände vom Aussterben bedroht ist.

Bis bald – da draußen!

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